Über mich
Ich war in meinem Leben auf sehr vielen Wegen unterwegs. Ich war viel im Ausland, habe lange studiert, viel ausprobiert, irgendwie immer auf der Suche nach etwas, rückblickend viel auf der Suche nach mir. Dabei habe ich oft nach außen geschaut und mich daran orientiert, was andere tun oder was ich dachte, tun zu „müssen“.
Nichts davon möchte ich heute missen, auch wenn ich mich damals oft "lost" gefühlt habe. Denn all diese Erfahrungen haben mich dorthin geführt, wo ich heute bin, und dafür bin ich dankbar.
Mein Weg zur Körperarbeit
Nach meinem Studium der Volkswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Soziologie war ich in der politischen Beratung im Energie- und Klimabereich tätig. In dieser Phase lernte ich die Körperarbeit kennen und begann meine Ausbildung in der Grinberg Methode®. Zunächst hatte ich weder vor, die Ausbildung abzuschließen, noch später in diesem Beruf zu arbeiten. Körperarbeit war mir fremd und schien wenig zu meinem akademischen Weg zu passen. Ich wollte nur mal reinschnuppern.
Und dann fand ich plötzlich viel mehr als ich zu wünschen gehofft hatte. Tatsächlich einen ganz großen Teil von mir. Vor allen aber eine Leidenschaft für einen Beruf den ich heute als meine Berufung erlebe.
Somatic Experiencing® hat mich später, in einer sehr herausfordernden Zeit meines Lebens, ganz wesentlich unterstützt und mir wieder Boden im Leben gegeben. Ich empfinde es als besonderes Geschenk, diese Arbeit heute an meine Klient*innen weiterzugeben.
In einem scherzhaften Moment antwortete ich auf die Frage, was SE für mich bedeutet „SE verleiht Flügel“. Und je mehr ich darüber nachdachte oder eher nachspürte :) ist diese Aussage für mich sehr stimmig geworden. Ich konnte mich durch SE von vielem lösen und wirkliche Freiheiten in mir entdecken.
Durch meinen SE-Prozess bin ich schon viel mit meinen Bindungsthemen in Kontakt gekommen. Hier eine Methode (NARM®) anzuschließen, die genau diese Themen in den Fokus nimmt, war ein organischer Folgeprozess.
Und auch hier kann ich mich nur wiederholen: es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit Menschen mit meiner Arbeit zu unterstützen, mehr mit sich und ihrem wahrhaftigen Sein in Kontakt zu kommen und Frieden mit und in sich zu finden.
Heute
Seit Ende 2013 begleite ich in eigener Praxis Klient*innen aller Altersgruppen in Einzelsitzungen und Gruppen. Daneben bin ich in Teilzeit in einer psychiatrischen Suchtklinik auf dem Blauen tätig (Rehaklinik Birkenbuck).
Sitzungen finden auf Deutsch, Englisch oder Online statt.
Ausbildungen und Weiterbildungen
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Grinberg Methode®: dreijährige Ausbildung an der School of the Grinberg Method in Berlin (2013–2016) – meine erste in der Körperarbeit, begonnen noch während meiner Zeit in der politischen Beratung.
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Pantarei Approach®: Professional Training Program in Berlin (2016–2017), direkt im Anschluss an die Grinberg-Ausbildung – Teil meiner integrativen Körperarbeit.
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Somatic Experiencing® nach Peter Levine: Ausbildung 2021–2024. Durch sie arbeite ich traumasensibel.
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NARM® – NeuroAffektives Beziehungsmodell nach Laurence Heller: Weiterbildung seit November 2025, Abschluss voraussichtlich Anfang 2027 – für die Arbeit mit Entwicklungs- und Bindungsmustern.
Orientierung geben mir dabei die Ethikrichtlinien meiner Methoden: die der Grinberg Methode® (IAGMP), des Pantarei Approach® und von Somatic Experiencing Deutschland (jeweils als PDF).
Was mir wichtig ist
Ich liebe meine Arbeit und sie bereichert mein Leben. In jeder Begegnung lerne ich selbst dazu, und jede Sitzung erweitert meinen Erfahrungsschatz.
Toleranz und Wertschätzung. Es geht mir nicht darum, dein Handeln, dein Aussehen oder deine Gefühle zu bewerten. Mich interessiert, was dahinterliegt. Das was dich geprägt hat, was du mit bestimmten Verhaltensweisen schützt, möglich machst oder vielleicht auch vermeidest. Ich möchte den Menschen hinter all dem sehen, deinen Kern. Und dieser Kern ist für mich immer wunderschön.
Folglich sind auch alle Menschen willkommen, die nicht in die traditionellen Geschlechteridentitäten passen. Ich bin leider sprachlich nicht immer ganz up-to date, daher bin ich dir sehr dankbar, wenn du mich darauf aufmerksam machst und vielleicht auch etwas Geduld mit mir hast.
Humor. Bei mir wird auch gelacht, oft gerade dann, wenn das Thema schwer ist. Humor nimmt dem Ganzen nichts von seinem Ernst, aber er macht es tragbarer.
Zeit. Mir ist wichtig, dich da abzuholen, wo du gerade stehst. Der Prozess passt sich dir an, nicht umgekehrt. Und du entscheidest immer selbst, ob und wann wir ein Thema angehen.
Professionalität. Ich arbeite nicht alleine. Die Qualität meiner Arbeit sichere ich durch regelmäßige Supervision, Fortbildungen und meine eigene Prozessbegleitung. Alle betrachte ich als gleichwertig wichtig. Durch Supervisionen und Intervisionen lasse ich mich fachlich beraten und schaue, wo der Prozess eventuell durch meine Dynamiken blockiert wird. Der andere wesentliche Teil ist meine persönliche Prozessbegleitung. Ich kann nur Räume für dich bereithalten, wenn ich diese in mir selbst geöffnet habe.
„Be yourself; everyone else is already taken.“
Danke
Bedanken möchte ich mich bei allen Klient:*nnen, die ich begleiten durfte. Für das Vertrauen, sich gemeinsam mit mir auf den Weg zu machen und sich auch in verletzlichen Momenten zu zeigen und weiterzugehen.
Meinem kleinen Lehrmeister, der mir unvorstellbare Kraft gibt, immer wieder weiterzugehen und den Mut, mein Herz auch nach Verletzungen wieder zu öffnen. Durch ihn darf ich vieles über mich selbst erkennen. Insbesondere auch dort, wo ich noch wachsen und an mir arbeiten darf, damit ich das, was ich erlebt habe, nicht weitergebe.
Der erste Schritt
Ob wir zusammenpassen, findest du am besten in einem Erstgespräch heraus. Danach nehmen wir uns 4–5 Sitzungen Zeit und entscheiden dann gemeinsam, wie es weitergeht.
0172 999 35 35 · hallo@rebekkafrank.com